Vergütung


Vergütung für Samenspender:

Nach Vertragsabschluß kann mit dem regelmäßigen Spenden für ein Entgelt / eine Aufwands- entschädigung begonnen werden.

Der Spender erhält für jede Samenprobe ausreichender Qualität eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 80,00 Euro. Dieser Betrag wird in 2 Teilen überwiesen. Zum Monatsende werden für jede Probe des vergangenen Zeitraumes zunächst 35,00 Euro erstattet. Wenn die Kontrolluntersuchungen nach 6 Monaten ergeben haben, dass auch weiterhin keine neue Infektionskrankheit besteht, werden die Restbeträge in Höhe von 45,00 Euro ausgezahlt.

Die gestaffelte Auszahlung sichert ab, dass
a) der Spender zur Kontrolle wiederkommt und
b) der Spender weiterhin eine gesunde Lebensweise führt.

Ergibt die Kontrolluntersuchung jedoch eine Neuinfektion, entfällt die Auszahlung der Restbeträge für alle dadurch nicht verwendbaren Proben aus der Quarantänelagerung.

Entschließt sich der Spender vorzeitig zur Beendigung des Spendenzyklus, ohne durch eine erneute Blutabnahme die Verwendung weiterer Proben zu ermöglichen, so entfällt das Anrecht auf die Überweisung des noch nicht ausgezahlten Restbetrages. Der Spender ist verpflichtet, die Samenbank im Falle des Auftretens von ernsthaften oder bisher unbekannten chronischen Krankheiten bei sich oder seiner Familie zu unterrichten.

Nach Vertragsabschluß erhält der Spender einen (diskreten) ‚Spenderausweis‘, den er zu jeder Probenabgabe mitbringen soll. Dieser Spenderausweis ermöglicht einerseits die sichere Zuordnung jedes Spenders, andererseits minimiert er das Risiko, dass die Spermien dieses Spenders weiterverwendet werden, so er, z. B. unfallbedingt, verstirbt.