Patienten-Information
Zyklusablauf
Donogene Insemination (DI). Behandlung in Berlin Donogene Insemination (DI). Behandlung am entfernten Wohnort
Reagenzglasbefruchtung (IVF)
Die donogene Inseminationsbehandlung (DI) ist technisch
äußerst einfach und nicht schmerzhaft. Da die Behandlung (zumeist)
allein wegen männlicher Sterilitätsproblematik bei einer gesunden
Frau durchgeführt wird, ist der Behandlungsablauf unkompliziert.
Teile der Behandlung können auch am eventuell ferner gelegenen
Wohnort durchgeführt werden.
Donogene Insemination. Behandlung
in Berlin
Die eigentliche Insemination kann direkt vor Ort in der im selben
Gebäude befindlichen PraxisKlinik
für Fertilität durchgeführt werden.
Sind alle Grundbedingungen erfüllt wie
- gynäkologische Voruntersuchungen,
- Antikörpertests,
- Notarvertrag,
- Spenderauswahl
stellt sich die Frau am 11. oder 12.
Zyklustag (etwa 2 Tage vor dem erwarteten Eisprung) zur gynäkologischen
Untersuchung vor.
Diese Untersuchung
kann entweder in der PraxisKlinik für Fertilität oder
aber bei Ihrem 'Hausgynäkologen' erfolgen.
Vaginalsonografie
Durch eine Vaginalsonografie wird festgestellt, ob sich auf
einem der Eierstöcke ein sprungreifer Follikel (17 - 20 mm Größe)
befindet. In diesem Follikel (Eibläschen) befindet sich
die Eizelle.
Inseminationszeitpunkt
Nach telefonischer Absprache mit der Berliner Samenbank
bzw. einem ärztlichen Mitarbeiter des Kooperationspartners
PraxisKlinik für Fertilität wird der optimale Inseminationszeitpunkt
festgelegt. Etwa 32 Stunden vor diesem Termin sollte per Injektion
der geschätzte Eisprungtermin abgesichert werden. Die Insemination
ist am erfolgversprechendsten, wenn sie dicht um bzw. vor
dem Eisprung durchgeführt wird.
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Eisprung
Sollte nach bisheriger Erfahrung
der Frau der Eisprung beispielsweise am 14. Zyklustag zu erwarten sein
und dieser Tag ist ein Sonn- oder Feiertag, so sollte die
Frau gegebenenfalls einen Tag früher (also schon am 10. Zyklustag) zur
Ultraschalluntersuchung erscheinen. Die in einem Follikel
ab 17 mm Größe enthaltene Eizelle ist bereits ausgereift und
befruchtungsfähig. Das bedeutet, dass in einem solchen Fall
der Eisprung zum Beispiel auf den Sonnabend vorverlegt werden kann,
ohne die Erfolgswahrscheinlichkeit zu gefährden.
Vorbereitung der Samenprobe
Nach dem Eintreffen in der PraxisKlinik für Fertilität
wird die Berliner Samenbank informiert; dort wird die
entsprechende Probe des ausgewählten Spenders aufgetaut, beurteilt
und für die Insemination vorbereitet. Nach
30 - 60 Minuten ist die Probe fertiggestellt.
Insemination
Nachdem die Patientin auf dem gynäkologischen Behandlungsstuhl
Platz genommen hat, wird - wie bei einer üblichen Vorsorgeuntersuchung
- der Muttermund 'eingestellt' und gesäubert.
Das Spermakonzentrat
(30 Millionen gut bewegliche Spermien sind enthalten) wird
dann mit einem weichen Plastikkatheter in die Gebärmutterhöhle
eingebracht. Üblicherweise ist das ein vollkommen schmerzloser
Vorgang.
Behandlungsende
Nach einer 10-20 minütigen Ruhepause kann die Patientin wieder
nach Hause.
Empfehlung
Selbstverständlich ist der Partner/Ehemann bei allen Behandlungsabschnitten
willkommen. Auf Grund der Besonderheit dieser Behandlungsart
halten wir seine Anwesenheit sogar für besonders wünschenswert.
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Spermaprobe vor der Aufbereitung |
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Die Aufbereitung erfolgt in der Zentrifuge |
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Am Boden des Spitzröhrchens befinden sich die besten Spermien |
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Vor der Insemination wird die Qualität der Probe kontrolliert |
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Katheter |
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Donogene Insemination. Behandlung am entfernten Wohnort
So die Behandlung am Wohnort oder in
Wohnortnähe durchgeführt werden soll, muß diese Praxis über
eine Stickstofflagerungsmöglichkeit verfügen. Eine Versendung von Einzelproben - direkt zum Inseminationszeitpunkt - kann aus logistischen Gründen nicht erfolgen.
Die Berliner Samenbank organisiert
den Versand der Samenproben in die von Ihnen gewählte
Praxis, so dass Sie sich dort stressfrei behandeln lassen
können.
Ablauf
Zur Zusendung einer Spendervorauswahlliste benötigen wir:
- Ein kurzes Anschreiben mit Darlegung
des Grundes für die geplante Behandlung.
- Weiterhin brauchen wir folgende Angaben
und Unterlagen, besonders des Ehemannes/Partners:
- Ein oder mehrere Fotos des Mannes
(auf Wunsch zurück!), bei älteren Männern möglichst auch ein Jugendfoto,
- Augenfarbe,
- Haarfarbe,
- Körpergröße,
- Gewicht,
- Blutgruppe (falls bekannt),
- ethnische Abstammung.
- Eventuell möchten Sie uns weitere Vostellungen
mitteilen, z. B.
- Hobbys,
- Berufsausbildung,
- Beruf des Spenders.
- Eine Kopie des Notarvertrages
(den
Sie gegebenenfalls schon per E-Mail angefordert haben),
- die HIV- und
- Hepatitis-Testergebnisse (von beiden Partnern(!) und maximal ein Jahr alt)
Versand der Samenprobe
Sobald Sie sich für einen Spender entschieden haben, können
wir die Proben, auf Trockeneis oder in flüssigem Stickstoff vor dem Auftauen geschützt,
an das entsprechende Behandlungszentrum versenden.
Behandlung
Die Behandlung läuft in diesem Fall ebenso ab, wie bereits
oben bei Insemination beschrieben, nur dass es nun
in den Verantwortungsbereich des dortigen Arztes fällt,
wann die Insemination erfolgen soll.
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Eindeutig beschriftete Verschickungskassetten,
darin befinden sich die Spermien-'straws' |
Reagenzglasbefruchtung (IVF)
Sollte, zusätzlich zur männlichen Unfruchtbarkeit
z. B. ein Eileiterverschluss vorliegen, kann selbstverständlich
auch mit Spendersamen eine Reagenzglasbefruchtung (IVF) durchgeführt
werden.
Der Behandlungsablauf unterscheidet sich
nicht von der im 'homologen System' durchgeführten Behandlung.
Der einzige Unterschied besteht darin, dass anstatt der Spermien des
Partners/Ehemannes Spendersamen verwendet werden.
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