Behandlungsvoraussetzungen


Die donogene Insemination (oder IVF) ist eine wissenschaftlich anerkannte Behandlungsmethode von Wunscheltern, denen durch die Verwendung von Spendersamen zum gemeinsamen (sozialen) Kind verholfen werden soll.

Die Behandlung erfolgt unter Beachtung der rechtlichen und berufsethischen Grundlagen in der Bundesrepublik Deutschland.

Indikation
Eine Behandlungsindikation muss vorliegen. Die zu behandelnde Frau muss, nachgewiesen durch entsprechende Untersuchungen, fruchtbar sein.

Paarbeziehung
Eine harmonische Paarbeziehung und der bei beiden Partnern ausgeprägte Kinderwunsch wird selbstverständlich erwartet.

Einvernehmliche Entscheidung
Die Wunscheltern sollten sich über eine ausreichend lange Zeit mit dem Thema Spendersamen auseinandergesetzt haben.

Beratung
Empfehlenswert erscheinen psychosoziale Beratungen und Gespräche mit einem Familientherapeuten über die möglichen Konsequenzen dieser Art der Familienbildung im Bezug auf das gemeinsame (elterliche) Leben und auf die psychosoziale Entwicklung des Kindes.

Prüfung und Aufklärung
Der betreuende Arzt prüft im Vorfeld der Behandlung das Vorliegen der Voraussetzungen in persönlichen Gesprächen mit beiden Partnern.

Erforderlich ist, dass der betreuende Arzt das zu behandelnde Paar angemessen über die medizinischen, psychosozialen und juristischen Aspekte aufklärt, soweit ihm das als Nicht-Jurist erlaubt und möglich ist.

Behandlungsvereinbarung
Eine notarielle Beurkundung der entsprechenden Behandlungsvereinbarung wird zur Dokumentation der festen Willensentscheidung des Paares/Ehepaares benötigt.

Eine rechtsanwaltliche Aufklärung über alle juristischen Aspekte ist empfehlenswert.