Vitrifikation


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In diesem Zusammenhang stellt die Vitrifikation ein anderes Verfahren der Kryokonservierung dar, da es bei dieser Methode, im Gegensatz zum langsamen Einfrieren, nicht zur Bildung von Eiskristallen kommt. Die nach entsprechender Vorbehandlung glasähnlich erstarrten (glasähnlichen) Flüssigkeiten geben dem Verfahren seinen Namen. Dieser glasähnliche oder auch amorphe Zustand wird durch Anwendung einer Kombination von Gefrierschutzmitteln (Kryoprotektiva) in erhöhter Konzentration und mit sehr hohen Abkühlraten (–2000 °C/min bis –20.000 °C/min) erreicht.

Hinzu kommt, dass Zellschädigungen, die durch das Abkühlen entstehen, weitgehend vermieden werden können. Ein anderer Vorteil dieser Technik liegt darin, dass die Vitrifikation weniger Zeit benötigt und geringere Kosten verursacht, da der Einsatz programmierbarer Gefrierapparate nicht notwendig ist.