Risiken


Infektionsrisiko

Durch die – mindestens sechsmonatige – Quarantänelagerung ist die Übertragung von Infektionskrankheiten, besonders des Aids-Virus, ausgeschlossen.

Mehrlingsrisiko

Die höhere Rate an Zwillingen (gegebenenfalls auch Drillingen), die häufig mit der künstlichen Befruchtung in Zusammenhang gebracht wird, ist lediglich eine Folge der bei einigen Verfahren üblichen Hormonstimulation. Bei der Reagenzglasbefruchtung zum Beispiel werden häufig zwei bis drei Embryonen in die Gebärmutter übertragen.

Die alleinige Auslösung des Eisprunges erlaubt lediglich eine genaue zeitliche Fixierung des Eisprunges und hat keine Auswirkung auf die Anzahl der Follikel oder Eizellen.

Fehlbildungsrisiko

Das Fehlbildungsrisiko nach der donogenen Insemination ist ebenso hoch wie nach homologer Befruchtung, sei es durch Insemination oder auf natürliche Weise.

Die Gefrierkonservierung hat keinerlei Auswirkung auf die Chromosomen oder Gene der Spermien.