Daten zur Kryokonservierung


Seit vielen Jahrzehnten wird nun im Bereich der Tiermedizin und der Viehzucht Insemination betrieben. Wie aber sollte eine Insemination durchgeführt werden, wenn die Samen des männlichen Tieres nicht in frischem Zustand auf das weibliche Tier übertragen werden konnten, z. B.aus geographischen Gründen bei der Rassentierzucht?

Dank einer schon lange vorher gemachten Zufallsbeobachtung erfolgte die Entwicklung der Gefrierkonservierung von Sperma (Kryokonservierung: aus dem Griechischen, kryo= kühl und konservare=erhalten).

Erste Erfahrungen aus der Veterinärmedizin

Aus dem Jahre 1949 stammen die ersten Erfahrungen mit der Gefrierkonservierung in der Schweinezucht.

Erste Samenbanken

Den Ergebnissen auf dem Gebiet der Veterinärmedizin folgt, wie zu erwarten war, die Anwendung beim Menschen.

In den USA entstehen 1960 die ersten Samenbanken (Jerome Sherman).

Ende eines Verbotes

Nach Aufhebung des Verbotes der donogenen Insemination (DI) in den meisten Ländern der Welt gibt es heute weltweit hunderte Samenbanken unterschiedlicher Größe.

Vitrifikation

Seit Mitte der 90iger Jahre gewinnt die sog. Vitrifikation mehr und mehr an Bedeutung. Bei der Vitrifikation wird den Zellen alles Wasser entzogen, wodurch die schädliche Eiskristallbildung beim Abkühlen und Auftauen vermieden wird. Hierdurch ist ein fast verlustfreies Einfrieren auch
unbefruchteter Eizellen möglich.

Interner Link Nähere Informationen zu Vitrifikation