Risiken


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Die Stimulation mit Clomifen und niedrig dosierten sog. Gonadotropinen birgt nur geringe Risiken, ein gewisses ‚Völlegefühl‘ ist zu erwarten, Überstimulationen kommen selten vor, sind dann aber nur von kurzer Dauer (wenige Tage).

Während der Aufbereitung der Eizellen und im Falle der späteren Befruchtung und Embryokultur im Labor kann es durch technische Ausfälle zu einem Missglücken der Kultur kommen. Unvorhersehbare Ereignisse können trotz größter Vorsorge diesbezüglich nicht ausgeschlossen werden. Weitere Einschränkungen entsprechen denen, die bereits im Abschnitt Vorgehen genannt wurden.

Es gibt bisher keine Hinweise dafür, dass es beim Embryotransfer kryokonservierter Eizellen zu einer erhöhten Rate von Fehlbildungen und Chromosomenstörungen des ausgetragenen Kindes kommt. Ein noch unbekanntes Risiko kann jedoch nicht mit letzter Sicherheit ausgeschlossen werden. Zur Sicherheit wird auf die Möglichkeit der vorgeburtlichen Diagnostik (Bestimmung der Nackenfalte des Föten im Ultraschall, Bestimmung spezieller Faktoren aus dem Blut, Fruchtwasserpunktion) hingewiesen.