Eizellen (unbefruchtet)


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Vor Krebstherapie

Sollte bei der Frau eine Krebserkrankung festgestellt werden und wird ein späterer Kinderwunsch nicht ausgeschlossen, können (meist per Laparoskopie oder vaginale Punktion) Eierstockgewebe vor der Krebstherapie (Strahlentherapie, Chemotherapie) entnommen und mehrere Jahre eingefroren werden.

Erfreulicherweise kann man heute durch ein Spezialverfahren (Vitrifikation) auch unbefruchtete Eizellen einfrieren, besonders dann, wenn es sich um eine Frau handelt, die zum Zeitpunkt der Gefrierkonservierung noch keinen festen Partner hat. Die Auftaurate liegt bei ca. 98 %. Das bedeutet, dass z. B. 5 Jahre nach der überstandenen Krebstherapie diese Eizellen aufgetaut werden können, um sie dann mit den Samenzellen des Partners (oder eines Spenders) zu befruchten.

Ist zum Zeitpunkt der Gefrierkonservierung ein Partner vorhanden, können auch (vor-)befruchtete Eizellen durch konventionelles „slow-freezing“ eingefroren werden, jedoch ist die Auftaurate bedeutend schlechter als bei der Vitrifikation.

Als Fertilitätsreserve

Fertilitätsreserve, „social freezing“

Kooperationspartner:

Praxis für Fertilität, Krankenhäuser